Hier waren wir 2001
Ergebnis: 5. im DMSB Automobil-Rallye-Pokal Region Mitte-West
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Alheimer Braach
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Südwestfalen Rallye
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29. ADAC-Rallye -Rund um den Knüll- (Schwalmstadt) Änderung!! |
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Rallye Alsfeld |
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11. ADAC Rallye Hinterland |
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6. ADAC Rallye Bad Emstal |
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ADAC Rallye Siegerland-Westerwald |
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Das Saisonfinale bei der Hunsrück-Junior Rallye endete leider schon
in der Einführungsrunde mit einem Disaster. In einer stark vereisten Rechtskurve rutschte der Corolla
gegen einen der zahlreich vorhandenen Begrenzungssteine. Dieser bohrte sich
so tief in die Front unseres Fahrzeuges, dass an eine schnelle Reparatur
nicht mehr zu denken war. Obwohl dies der einzige Ausfall in diesem Jahr war,
muss diese bittere Pille erst einmal verdaut werden. Insbesondere die
Tatsache, dass dieser Ausfall beim Endlauf zum Deutschen Rallye Pokal
passierte, unterstreicht diese Aussage. Im Deutschen Rallye Pokal
erreichen wir immerhin noch Platz 25 im Gesamtklassment. Jetzt heist
es, aus dem gemachten Fehler zu lernen und neue Kraft für die nächste Saison zu schöpfen.
Auf diesem Weg möchten wir uns auch bei allen genannten und nicht genannten Helfern
bedanken, die uns teilweise sehr aufopferungsvoll auf unserem Weg in dieser Saison
begleitet haben. Ohne diese Helfer und ohne Sponsoren wäre einem Privatteam dieser Einsatz überhaupt nicht möglich.
Sie hat zwar in den letzten Jahren bzgl. des Schotteranteiles etwas
Federn lassen müssen, trotzdem ist die ADAC Rallye Siegerland-Westerwald
immer noch eine der schönsten Veranstaltungen in unserem Umkreis. Der
lose Untergrund hat so seine Tücken, macht aber nunmal sehr viel Spaß.
Schade das es nicht mehr Veranstaltungen von dieser Art gibt. Da wir als einziges 1600ccm Auto in der Klasse N bis 2000ccm gewertet
wurden, ist das Ergebnis als 3. von 4 Startern gar nicht so schlecht.
Immerhin konten wir einen Konkurenten aus der zwei Liter Klasse hinter
uns lassen.
Durch die niedrige Startnummer (5)
zusätzlich motiviert, gingen wir an diesem Samstag bei der
6. ADAC Emstal-Rallye an den Start. Die wunderbaren Wertungsprüfungen
auf den beiden Truppenübungsplätzen, die nicht nur vom Belag an die
Hunsrückrallye erinnern, haben uns sehr viel Spaß gemacht.
Das Ergebnis als 2. in der Gruppe N hätten wir uns allerdings vorher
auch nicht träumen lassen. Auch im Gesamtergebnis erreichten wir mit
Platz 30, ein im Verhältnis recht gutes Resultat.
Auf eine insgesamt gelungene Veranstaltung kann das Team nach
diesem Wochenende zurückblicken. Die gut ausgesuchten Wertungsprüfungen
und die sehr ordentliche Organisation haben dem Team viel Spaß gemacht.
Über die sehr kurz geratene Pause zwischen den Veranstaltungen sollte
allerdings nochmal etwas nachgedacht werden. Da wir mit unserem Auto,
mangels Teilnehmer in Gruppe N, in der Gruppe F starteten, hätten die
Wetterbedingungen, aus Sicht des Team´s, auch bei
der ersten Veranstaltung ruhig schon wesentlich schlechter sein dürfen.
Die noch recht trockenen Bedingungen bei der Hinterlandrallye haben das
Team nur Platz 14 von 18 erreichen lassen. Damit einher ging leider
auch die Tatsache, dass wir für den Deutschen Rallye Pokal keine Punkte einstreichen konnten.
Erst als bei der zweiten Veranstaltung das Wetter wesentlich schlechter wurde,
konnten wir unsere WP-Zeiten wesentlich verbessern. In WP5, einem
sehr rutschigem Rundkurs, konnten wir sogar unter die ersten 25 fahren.
Insgesamt ist das Ergebnis (8. von 15 in der Klasse F bis 1600ccm) ein kleiner
Trost für das erste Ergebnis gewesen.
Gemischte Witterungsverhältnisse und
erstaunlich anspruchsvolle Wertungsprüfungen haben an diesem Wochenende
dem Team wieder eine Menge Spaß gemacht. Das man im vermeintlich
flachen Land Wertungsprüfungen mit soviel Kuppen und schnellen Kurven
auf die Beine stellen kann, hätten wir vor dem Besuch dieser Veranstaltung
nicht für möglich gehalten. Die gemischten Straßenverhältnisse waren
dann auch die Ursache für einen kleinen Ausrutscher in WP 3, der die Fahrwerksgeometrie des hinteren rechten Rades
im wahrsten Sinne des Wortes aus der Spur brachte. Der Schaden konnte aber mit Hilfe des Scherenwagenhebers und des im Anschluß stattfindenden Service
weitestgehend behoben werden. Da es sich bei dieser Veranstaltung
ebenfalls um einen Lauf zum ADAC Junior Cup handelte, konnten
wir diesmal nur Platz 11 von 14 erreichen. Da alle Fahrzeuge der ADAC Junioren
zur Zeit über ein wesentlich besseres Leistungsgewicht verfügen und wir mit
Straßenreifen unterwegs waren, brauchen wir uns hinter diesem Ergebniss aber wohl nicht zu verstecken.
Brühtende Hitze, ein straffer Zeitplan und anspruchsvolle Wertungsprüfungen
waren bei der Welfen Rallye eine echte Herausforderung für das Team.
Auch der beim Zuschauerrundkurs in Braunschweig angewandte Gruppenstart
im 10s Abstand war etwas ganz Neues für das Team und, insbesondere für die
Zuschauer, ein tolles Ereignis.
Das diese Rallye mit einem Klassensieg enden würde, hätten wir uns zu
Beginn auch nicht träumen lassen. Die Beständigkeit der Technik und das
Durchhaltevermögen aller Teammitglieder haben uns diesen Sieg ermöglicht.
Dieses Wochenende hielt eine Menge Überraschungen für das Team bereit.
Zunächst mussten wir am Freitag noch kurzfristig den Beifahrer tauschen, da
Rolf gesundheitlich leider nicht in der Lage war die Rallye durchzustehen.
Der eigentlich für den Service vorgesehene und damit überraschte Frank,
hatte nun die Aufgabe sich kurzfristig in einem fremden Aufschrieb einzuarbeiten.
Am Samstag, dem eigentlichen Tag der Veranstaltung "Rund um die Wartburg",
kam zu der genannten Situation nun auch noch die Kapriolen des Augustwetters hinzu.
Sonne, Wind und sinnflutartiger Regen sorgten für die unterschiedlichsten
Straßenverhältnisse auf den anspruchsvollen Sonderprüfungen und, obwohl Frank die meisten WP´s
am Vortag nicht einmal gesehen hatte, löste er die ihm zuteilgewordene Aufgabe souverän.
Auch das neue im Service tätige Mitglied des Team´s Timo Vieler hat seine Feuertaufe
bestanden. Der Corolla hat ihm, in der Toyota typischen Art und Weise,
an diesem Wochenende allerdings keine Sorgen gemacht oder gar Rätsel aufgegeben.
Alles in allem ein gelungenes Wochenende auch wenn unsere
Platzierung als 5. von 7 in der Klasse N bis 1600ccm, dieses auf den 1. Blick
vielleicht nicht wiederspiegelt, sind wir damit unmittelbar hinter den
aus motorsporttechnischer Sicht besser ausgestatteten ADAC Junioren gelandet.
Die Anstrengungen bezüglich der Reparatur des Rallyeautos in den
letzten Wochen haben sich gelohnt. Das Team hat die Rallye
"Alsfeld" erfolgreich als 2. in der Klasse absolvieren können und für
Frank ist nun, nach drei Rallye´s (National B) in Wertung, der Weg für
eine National A Lizenz offen. Für die Flexibilität des Team´s ist dies
sicherlich ein Zugewinn.
Die nun folgende Pause bis zur Wartburgrallye werden wir nutzen, um noch
einige Verbesserungen am Fahrzeug vorzunehmen.
Bei der ADAC-Rallye -Rund um den Knüll- hat das Team mal eine neue Kurventechnik für "Macht Zu Kurven"
ausprobieren wollen. Leider war das Ergebnis für das Auto nicht so besonders gut.
Beifahrer und Fahrer konnten aber ohne Schäden aus dem Auto aussteigen
und im weiteren Verlauf der Veranstaltung an der richtigen Kurventechnik arbeiten.
Die erste Schotterrallye in diesem Jahr, war eine echte Härteprüfung
für Mensch und Material. Nach einem Ausrutscher am Samstag und einer Magen- und
Darmgrippe des Beifahrer´s am gesamten Wochenende, hätten wir eigentlich
nicht mehr damit gerechnet das Ziel zu erreichen. Aber ein paar sehr hilfsbereite
Mechaniker am Serviceplatz und nicht zuletzt die Zuverlässigkeit der Corolla
haben uns am Ende doch noch das Ziel sehen lassen.
mehr ... ? 17s Video (1MB; Real Player erforderlich)
Als erste Rallye in diesem Jahr, wurde die Rallye "Rund um den Alheimer Braach"
erfolgreich unter die Räder genommen. Sowohl
der neue Beifahrer als auch das neue Auto haben ihre Feuertaufe bestanden.
Das dieser Tag mit einem Klassensieg, in der Klasse N bis 1600 ccm enden würde, hätten
wir uns allerdings vorher auch nicht träumen lassen.
Nach über dreijähriger Pause geht das Team wieder an den Start.
Basisauto wird diesmal wieder ein Toyota Corolla sein.
Als zusätzliches Teammitglied konnte Frank Rabe aus Hattingen gewonnen
werden. Er ist zwar Neueinsteiger im Rallyesport, bringt sich aber durch
sein gutes technisches Verständnis sowie seine schnelle Auffassungsgabe,
bisher schon sehr gut in das Team ein.
Was lange währt wir endlich gut. Anfang des Jahres fingen wir an das Auto aufzubauen. Jetzt sind wir endlich soweit, dass erste Testfahrten gemacht werden können. Insbesondere das Fahrwerk hat uns doch einige Kopfschmerzen bereitet. Da wir ja nun kein Auto von der Stange einsetzen wollen, musste in diesem Bereich doch einiges improvisiert werden. Rolf´s Schweißkünste und nicht zuletzt die guten Drähte von Jochen Schwarz (Schwarz Automobiltechnik Dortmund) zum Hause Bilstein haben das Projekt zu einem gutem Ende gebracht. Ein Dank auch an die vielen nicht namentlich erwähnten Helfer ohne die ein Amateur-Team heute diesen Sport gar nicht mehr betreiben könnte.